Wie Sie einen Erfolgreichen Redaktionsplan erstellen für Ihre Content-Marketing-Strategie

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Stellen Sie sich Ihre Content-Marketing-Strategie einmal vor wie unseren menschlichen Körper: Gliedmaßen, Organe, unser Gehirn – einfach alles in unserem Körper muss zu jeder Sekunde mit Blut versorgt sein. Dafür verantwortlich ist unser Herz. Funktioniert es nicht richtig, gelangt zu wenig Blut in unsere Gliedmaßen und sie werden taub.

 

Ein Redaktionsplan ist nichts anderes als das Herz Ihres Content-Marketing.

 

Er ist unabdingbar, wenn es darum geht, alle Bereiche zu jeder Zeit abzudecken, sodass kein Unternehmenszweig zu kurz kommt. Aber ein Redaktionsplan allein ist noch kein Schlüssel zum Erfolg.

Worauf Sie achten müssen und welche Punkte unbedingt in einen Redaktionsplan gehören, haben wir Ihnen hier kurz und knackig zusammengefasst.

 

Was vor der Erstellung eines Redaktionsplans geklärt sein sollte:

 

  • Ziel & Zielgruppe

Im Normalfall haben Sie bereits in Ihrer Content-Marketing-Strategie Ihre Zielgruppe und Ihre Ziele festgelegt. Falls nicht, sollten Sie spätestens jetzt genau festlegen, wen und was Sie mit Ihrem Content erreichen möchten?

 

  • Kanal

Auf welchen Kanälen verkehrt Ihre Zielgruppe? Und wo ist es sinnvoll, aktiv mit Content zu werben? Was bringt es Ihnen, auf Instagram aktiv zu sein, wenn Ihre Zielgruppe Geschäftsmänner zwischen 40-50 Jahren sind?

 

  • Format

Ein weiterer Faktor, der auch bei der Wahl des Kanals eine Rolle spielt, ist das Format, in dem der Content veröffentlicht werden soll. Videos zum Beispiel entfalten Ihr volles Potenzial auf Social Media Portalen, die das Abspielen von längeren Videos erlauben oder eben auf speziellen Videoportalen wie Vimeo. Texte hingegen machen eher Sinn als Nativ Ads auf seriösen Webseiten und Bilder wiederum zeigen Ihre größte Wirkung auf sozialen Netzwerken wie Instagram.

 

  • Thematik

Über welche Themen möchten Sie mit Ihrem Content aufklären? Bevorzugen Sie einen kunterbunten Mix oder ist nur ein Themenbereich für Social Media geeignet? Oder haben Sie gar mehrere Themen, die Sie im Wechsel bearbeiten möchten?

 

  • Autor/ Lektorat / Zugriff

Legen Sie einen oder mehrere Autoren fest, die sich um den Content kümmern. Zudem ist es sinnvoll, immer einen oder zwei Mitarbeiter fürs Korrekturlesen mit ins Boot zu nehmen. Achten Sie zudem darauf, dass alle relevanten Mitarbeiter Ihres Unternehmens einen Lesezugriff auf den Redaktionsplan haben. So ist jeder informiert und kann gegebenenfalls weiteren Input geben, oder sich bei Kundengesprächen an Ihrem Redaktionsplan orientieren.

 

  • Umfang

Geben Sie einen groben Rahmen für die Länge Ihrer Inhalte vor. Idealerweise orientieren Sie sich dabei am jeweiligen Kanal – ewige Textunterschriften bei Bild oder Videobeiträgen werden meist sowieso nicht gelesen.

 

Wir erstellen einen Redaktionsplan. Diese Spalten dürfen auf keinen Fall fehlen.

 

  • Veröffentlichungsdatum/ feste Posting Struktur

Legen Sie die Tage fest, an denen Sie Content veröffentlichen wollen. Menschen mögen Gewohnheiten und geregelte Abläufe. Sie können zum Beispiel auch Themen, Formate und Kanäle strukturieren. Hier ein kleines Beispiel für eine sinnvolle Postingstruktur:

▸ Postingtage: Montag, Mittwoch und Freitag

▸ Montags posten sie immer ein Video auf Kanal A

▸ Mittwoch posten sie ein Bild auf Kanal A und B

▸ Freitags posten Sie wieder auf Kanal A und zwar einen Link zu einem interessanten Blogbeitrag, den neuesten Entwicklungen in ihrer Sparte o.ä. Dieser Beitrag muss  nicht zwingend von Ihnen sein. Gönnen Sie Ihren Besuchern Mehrwert, auch wenn  er nicht direkt aus Ihrer Feder stammt. Ihre Besucher werden Ihre Offenheit  gegenüber anderen Beiträgen schätzen und als Stärke werten.

 

  • Der eigentliche Content

Hier ist es von Vorteil, gleich mehrere Spalten anzulegen. Und zwar für alle Inhalte, die in Ihrem Beitrag verwendet werden sollen, zum Beispiel Text, Video, Bild, Links intern, Links extern etc.

 

  • Call to Action

Animieren Sie Ihre Besucher zu einer Handlung. Stellen Sie Fragen in Ihren Postings, auf die Ihre Follower antworten können oder Ihrem Post ein Like da lassen wollen. Bauen Sie Buttons ein, mit denen User beispielsweise Reservierungen vornehmen oder an Rankings teilnehmen können. Die Möglichkeiten sind endlos.

 

  • Status

Die Statusspalte/-n dienen dazu, für jeden sichtbar festzuhalten, ob der Content bereits abgenommen wurde, etwas fehlt, ob er manuell gepostet werden muss oder bereits online ist.

 

  • Hashtags/ Keywords

Gerade im Social Media Bereich geht nichts ohne Hashtags. Sie helfen Ihrem Beitrag, besser gefunden zu werden. Eine Spalte, in der Sie Hashtags und gegebenenfalls auch Keyword einfügen, sollte also in keinem Redaktionsplan fehlen.

 

Nach dem Posting ist vor dem Reporting.

 

Es ist zwar kein absolutes Muss aber wenn Sie auf Dauer wissen möchten, ob Ihre Postings den gewünschten Erfolg haben und welche Themen am besten bei Ihrer Zielgruppe ankommen, lohnt es sich die wöchentlichen “Insights” Ihrer Beiträge in einer Tabelle festzuhalten.

Wie Sie sehen, macht es keinen Sinn, einfach kopflos drauflos zu planen, nur damit Sie am Ende des Tages sagen können, Sie haben einen Redaktionsplan. Ein vorangehendes Brainstorming mit allen Verantwortlichen und kreativen Köpfen ist nicht nur teamfördernd, sondern macht auch bedeutend mehr Sinn.

Auch wir von Erklärungsvideo haben unseren Redaktionsplan auf diese Art und Weise erstellt und sind sehr zufrieden damit.