Swoosh – welche Soundeffekte passen zu meinen Produkten und meinem Erklärungsvideo?

Der Sound eines Videos kann aus natürlicher und künstlicher Akustik geschaffen werden. Beide Arten des Sounds werden im Tonstudio gesondert unterlegt.
Wenn Sie in einem Video einen Schlüssel klimpern sehen, hören Sie meistens auch den dazu passenden Sound eines klirrenden Schlüsselbundes. Auch wenn dieser Sound schon während des Drehs geschieht, wird er im Tonstudio gesondert und zusätzlich hinzugefügt. Je nach Stimmung der Szene laut oder leise: Laut, wenn der Darsteller den Schlüssel wüten und zornig auf den Tisch wirft und leise, wenn der Darsteller beispielsweise nachts nach Hause kommt und niemandem wecken möchte.
Natürliche Soundeffekte sind Ihnen vertraut. Dazu gehört beispielsweise Blätterrascheln, Fußstapfen, Wind, Gewitter etc. Auch diese Geräusche werden gesondert produziert, um Ihnen als Zuschauer die Vertrautheit der Soundeffekte zu bieten und nah an Ihnen dran zu sein.

Der Sound eines Erklärungsvideos hängt von Ihrem Produkt und Ihrem Thema ab. Oft geht es hier um eine Vorstellung einer Dienstleistung, eines Ablaufs oder eines Produkts. Die Aufmerksamkeit des Zuschauers wird mit kreativer und ansprechender Musikuntermalung erregt. Die Hintergrundmusik darf nicht zu aufdringlich sein, aber auch nicht an die Melodie einer Hotellobby erinnern.

Die Soundeffekte der beiden Stile eines Erklärungsvideos sind fast identisch. Der einzige Unterschied liegt bei dem Skizziereffekt, der bei der Animation nicht auftaucht.

1. Voiceover
Ein Whiteboard Erklärungsvideo kann clean produziert werden. Das heißt außer des Voiceovers, der Erklärstimme, sind keine weiteren Geräusche vorhanden. Das hat zum Vorteil, dass sich der Zuschauer ausschließlich auf die Handlung des Erklärungsvideos konzentriert und nicht durch weitere akustische Elemente abgelenkt wird. Dabei wird eine Stimme gewählt, die zum Produkt und Zielgruppe passt. Dazu gehört das Alter, Geschlecht und Dialekte.
Die Stile der Erklärungsvideos werden mit verschiedenen Soundeffekten unterlegt.


2. Hintergrundmusik
Eine weitere Möglichkeit ist eine dezente und leichte Hintergrundmusik, die die Erzählerstimme begleitet. Eine komplexe Handlung, die in kurzer Zeit erklärt wird, bekommt so eine beruhigende Wirkung.

3. Skizziereffekt
Eine dritte Variante ist, wie beim zweiten Punkt, eine Hintergrundmusik zum Voiceover und dazu noch die leichte akustische Andeutung des Stiftes, der die Handlung auf dem Whiteboard skizziert. Hier verfolgt der Zuschauer, durch den entsprechenden Sound, die schnelle Zeichentechnik des Erklärungsvideos.

4. Soundeffekt
Zu den bisher erwähnten Sounds können Sie weitere Soundeffekte einsetzen. So beispielsweise einen „Plopp“, der besondere Informationen in Ihrem Erklärungsvideo in Szene setzt und die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer punktuell auf diese Sequenz lenkt.
Generell gibt es zahlreiche unterschiedliche Soundeffekte, die eingesetzt werden können. Bei Erklärungsvideos jedoch bevorzugt weniger häufig und dezent, damit der Zuschauer sich auf die Handlung konzentriert und nicht durch eine zu hohe Geräuschkulisse abgelenkt ist.

Welche Soundelemente eingesetzt werden hängt von Ihrer Message, Ihrem Produkt und Ihrer Zielgruppe ab. Dazu ist es wichtig, dass der Text, die Stimme und das Bild zu der Hintergrundmusik (falls vorhanden) und zu den Soundeffekten, passen.
Zuletzt wird Ihr Erklärungsvideo „gemischt“. Das heißt, dass die Soundeffekte, die Stimme und die Musik ins Gleichgewicht gebracht werden, um die optimale Wirkung auf Ihre Kunden zu haben.