Storytelling – das A & O: Erstellen Sie eine Story, die in den Köpfen der Kunden bleibt

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Wahrscheinlich können Sie es nicht mehr hören. Storytelling wird in allem Munde gepredigt. Es ist sicher nichts Neues, über Storytelling zu schreiben. Aber es ist nach wie vor wichtig und viele Nutzen die Kraft des “Geschichten Erzählens” in der Werbung noch nicht effizient genug.

Was bedeutet Storytelling?
Storytelling (Geschichten erzählen) wird im Marketing ist in erster Linie dafür verwendet, um eine Problemlösung darzustellen. Denn wie bei allen Marketing-Aktivitäten, möchten wir in erster Linie die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden mit unserem Produkt wecken und zufriedenstellen. Jedoch vor allem seine Probleme damit lösen.
Der Kunde kennt Ihre Dienstleistung oder das Produkt nicht, daher weiß er wohlmöglich nicht, dass sein Problem damit gelöst werden kann.
Deswegen können wir Geschichten erzählen, mit denen wir seine Situation, seine Probleme und seine Bedürfnisse und Zufriedenstellungen aufzeigen. Wir binden ihn automatisch mit ein und erzeugen somit, psychisch gesehen, eine emotionale Bindung.

Warum Storytelling für mein Unternehmen?

– Gute Geschichten verankern besser im Menschlichen-Gehirn. Der User neigt dazu, sich länger daran zu erinnern und die Idee einfacher zu verstehen.
– Wenn die Geschichten audiovisuell erzählt werden, kann eine größere Zielgruppe angesprochen werden. Der auditive und visuelle Lerntyp. Bei Textgeschichten, bleibt zum Beispiel der auditive Lerntyp aus.
– Gute Geschichten wecken Emotionen. User sind bereitwilliger zu teilen und weiterzugeben, wenn sie sich persönlich davon betroffen fühlen.
– Leicht verständliches Darstellen von nüchternen Fakten
– Kunden werden auf Augenhöhe angesprochen

 

Storytelling: Mit Geschichten zu mehr ErfolgSTORYTELLING-Infografik 

6 goldene Regeln mit der Sie es schaffen, erfolgreiche Geschichten zu erzählen:

 1. Ein gutes Video-Script

Das richtige Video-Script ist das A und O und das Fundament für eine erfolgreiche Geschichte eines Videos.

Hilfreiche Tipps zu Ihrem Video-Script finden Sie hier.

2. Bleiben Sie authentisch.

Wenn Sie Charakteren in Anzügen in einer Business-Atmosphäre darstellen, Ihre Kunden aber überwiegend Hausfrauen sind, ist dies nicht authentisch. Verwenden Sie Charakteren, die Ihrer Zielgruppe nahe liegen.

3. Transportieren Sie eigene Markenwerte.

Lassen Sie die Kunden Ihre Markenwerte fühlen, hören, sehen und erleben. Sind sie schnell, geschmeidig, frisch, luxuriös, abenteuerlustig, lustig, qualitativ, wertvoll, verspielt….Bauen Sie dieses Werte mit in die Gesamtszenerie ein.

4. Lassen Sie die Geschichte lebendig werden.

Versuchen Sie möglichst viele Sinne miteinzubeziehen: Mit einer bildhaften Sprache, einem lebhaften, angenehmen Erzähler und vielen eindrücklichen Emotionen. Wechseln sie zwischen Charakteren, Schauplätzen, Utensilien und Szenerien.

5. Sprechen Sie konkret das Problem des Kunden an

Holen Sie den Kunden bei seinem Problem ab und bieten Sie ihm Ihre Lösung an. Ihre Kundengruppe sollte sich auf Anhieb angesprochen fühlen und eine hilfreiche Erklärung zur Problemlösung aufgezeigt bekommen.

6. Fordern Sie zur Handlung auf.

Die Geschichte kann noch so gut sein. Es nützt Ihnen jedoch nichts, wenn der Kunde nicht weiß, wer der Absender ist und wie er mit Ihnen in Kontakt tritt.

Daher fordern Sie ihn zur Aktion auf. Verweisen Sie auf Ihre Webseite, Shops, Rabatte, Gratisprodukte oder andere Marketing-Kampagnen.

Zu guter Letzt die Geschichte

Wie alle Geschichten, sind auch Video-Geschichten immer ähnlich aufgebaut. Der Kern einer jeden Geschichte ist die Wandlung.

– Es gibt immer eine/mehrere Hauptrolle/n
– Am Anfang wird das Bedürfnis und Problem der Hauptrolle erläutert.
– Am Ende gibt es ein Happyend: Das Problem des Kunden wurde gelöst und er ist glücklich.
– Auf dem Weg zum Triumpf trifft der Held oder die Heldin auf Freunde, die ihm helfen Feinde und Hindernisse aus den Weg zu Räumen.
– Die Dramaturgie ist wichtig. Bauen Sie eine Spannungskurve auf.

 

„Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen. Erwachsenen, damit sie aufwachen.“ (Jorge Bucay)