Effektives und nachhaltiges Erklären. Welche Skills sind wichtig?

Waren Sie als Kind auch angetan von Geschichten, die detailliert ausgeschmückt waren? Lang und ausgedehnt, mit vielen Einzelheiten und farbenfrohen Ausschmückungen?
Erinnern Sie sich aber auch zu welchem Zweck Ihnen diese Geschichten erzählt wurden?Genau! Am Ende jener Geschichten befanden Sie sich wahrscheinlich schon in einem Tiefschlaf, der bis zum Morgen anhielt.
Und heute, erwachsen und reflektiert, wissen wir auch warum!
Langwierige, ausführliche und ausgedehnte Geschichten sind einschläfernd.
Kein Wunder, dass wir nach drei Sätzen, die gefühlt dreissig Minuten lang waren, seelenruhig eingeschlafen sind.

Heute wissen wir es besser!

Wie ist die IST-Situation?
Ihre Kunden sehen Ihre Werbung, ob in Bewegtbild- oder in Textform.
Um die Aufmerksamkeit des Kunden nicht zu verlieren, muss der Content kurz und bündig formuliert werden.
Kommen Sie auf den Punkt – und das nicht erst nach zig Sätzen und Worten.

Hier sind die wichtigsten Tipps, wie Sie kurze und knackige Texte kreieren können und worauf Sie achten sollten:

FÜLLWÖRTER
Vermeiden Sie Füllwörter, wie „eigentlich, unter anderem, insbesondere etc.“
Wenn Sie aktiv darauf achten, Füllworter bei Seite zu schieben, nimmt Ihr Text schon eine knackige Richtung an.

FLOSKELN
Vermeiden Sie Floskeln. Überschriften und 08/15-Aufmerksamkeitserreger, die Sie schon hundertmal gesehen haben, sind abstoßend und langweilen Ihre Kunden.

GEGENLESEN
Wenn Sie Ihren Text fertig gestellt haben, lassen Sie ihn von jemandem durchlesen, der mit der Thematik nicht vertraut ist.
Hier sehen Sie, ob der Text einfach und verständlich geschrieben ist, ob er verstanden wird.

SATZBAU
Keine Verschachtelungen. Wenn Ihnen während des Satzes einfällt, dass Sie diesen durch komplizierte Verschachtelungen noch mit einem weiteren Thema füllen können, lassen Sie das lieber, wie Sie auch gerade an diesem Satz erkennen können.
Formulieren Sie lieber zwei oder drei kurze Sätze, an Stelle eines langen.

AKTIV
Aktiv können Sie auf zweierleiweise verstehen:
1. Achten Sie grammatikalisch auf eine aktive Schreibweise.
2. Fordern Sie Ihren Kunden aktiv auf, etwas zu befolgen. Das ist beispielsweise die Eintragung in einen Newsletter und die Aufforderung zum Kauf.

OPTIK
Ist der Text zu lang, überspringt ihn der Kunde.
Da reicht schon ein kurzer optischer Eindruck, in dem Ihr Kunde entscheidet, ob er den Text liest oder nicht.

AUF DEN PUNKT
Kommen Sie auf den Punkt.
Was möchten Sie sagen und wie kommen Sie am schnellsten dorthin?
Keine Füllwörter, keine Umschreibungen, keine ausgedehnten Exkursionen, keine lange Rede!

STRUKTUR
Trotz Kürze müssen Sie einen Leitfaden und eine Struktur in Ihren Text bringen.
Achten Sie auf Abschnitte, Absätze und Zwischenüberschriften.

SCHRIFTGRÖSSE
Man glaubt es kaum, aber auch die Schriftgrößen spielen eine Rolle.
Wer ist Ihre Zielgruppe und welche Schriften passen zu Ihnen, Ihrem Produkt und Unternehmen?

ONLINE & RESPONSIVE
Denken Sie daran, dass Ihre Texte überwiegend online gelesen werden. Am Bildschirm oder auch auf diversen Smart Devices. Kontrollieren Sie die Lesbarkeit Ihrer Texte auf allen Devices, bevor Sie Ihre Werke online stellen.
Das Auge „isst“ mit!

QUERLESEN
Gestalten Sie Ihren Text so, dass auch Querleser etwas mitnehmen.
Für Querleser ist kein Text kurz genug. Deswegen lesen Sie auch kurze und knackige Texte quer.

STRUKTUR
Es gibt feste Strukturvorschläge, die eingehalten werden sollen.
Sie müssen sehen, ob eine Struktur für sie aufgeht. Und wenn, welche und wie Sie diese anwenden. Jedes Unternehmen, jedes Produkt und jede Dienstleistung sind individuell und müssen textlich anders bedient werden.

Kurz und knackig – das gilt sowohl für Texte, als auch für Bewegtbildformate.

Möchten Sie Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistung und Ihr Produkt in einem kurzen Erklärvideo vorstellen?
Auch hier sind die obigen Regeln das A&O, um den Zuschauer zu fesseln.

Sie sind noch nicht restlos überzeugt? Schauen Sie sich folgende erfolgreiche Beispiele an.